Jupp Frerkes
Jahrgang 38, aufgewachsen im und nach dem 2. Weltkrieg, Lehre, Mitglied der IGM, Jugendvertreter. Lösung von der SPD im Kampf gegen Remilitarisierung und Notstandsgesetze (die SPD war zur Verfechterin der Wiederbewaffnung und der Notstandsgesetze geworden).
Wegen Arbeit (im Ruhrgebiet begann das Zechensterben) Umzug nach Stuttgart und Ulm, Auseinandersetzung mit dem Verrat am Sozialismus in der Sowjetunion, der DDR ... – Mitarbeit am Aufbau einer neuen revolutionären Arbeiterpartei.
Fast 15 Jahre arbeitete ich als Werkzeugmacher bei Magirus-Iveco, war dort gewerkschaftlich und politisch aktiv, bis ich wegen Invalidität ausscheiden mußte.
Besonders beeindruckt hat mich die Solidarität vieler Ulmer, als der Kampf der Videokolor-Kollegen um ihre Arbeitsplätze kriminalisiert werden sollte.
Die nächsten 15 Jahre habe ich dann am Aufbau der MLPD, wieder in Essen, mitgearbeitet.
Auf die alten Tage sind wir 2003 zu unseren Töchtern und Enkeln zurück nach Ulm gezogen.
Soweit es meine Kräfte zulassen arbeite ich heute mit in der MLPD, bei der Montagsdemo, im kommunalpolitischen Bündnis SPATZ, im Bündnis gegen Rechts, im Friedensnetzwerk.
Ich bin ein geselliger, politisch und kulturell interessierter Mensch, der gern mit Leuten zusammenarbeitet.


