Mehr als 1000 kamen zur Mahnwache vor dem Münster anläßlich der Katastrophe in Japan
Um 18.00 Uhr zu Beginn der Mahnwache war der Münsterplatz schon mit 400 Teilnehmern besucht. Immer mehr Menschen fanden sich ein. Gegen 18.15 Uhr waren ca. 700 versammelt.
Viele Gespräche, aber auch die Transparente und Plakattafeln machten deutlich: Die Teilnehmer fordern den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft. Die AKW's abschalten und zwar sofort! Ein Redner bekam großen Applaus, als er das Betrugsargument kritisierte, dass die Atomkraft eine Brückentechnologie sei.
Einige Redner unterstrichen, dass die technische Entwicklung schon so weit fortgeschritten ist, dass wir keine Atomkraft mehr brauchen. Ivo Gönner, OB von Ulm, nannte hier konkrete Zahlen, wie die Kommunen und Gemeinden in den letzten Jahren Milliarden investierten für regenerative Energien. Ein Redner hob hervor, dass es die großen Profite sind, weshalb die Konzerne an dieser veralteten Technologie festhalten.
Kritisiert wurde in den Beiträgen auch, dass die Regierung immer noch an der Atomkraft festhalte, trotz der dramatischen Entwicklung in Japan. Unvorstellbar, meinte eine Rednerin, sei die derzeitige Situation in Japan, das durch Erdbeben, Tsunami und jetzt durch die Reaktorunfälle heimgesucht wird.
Die MLPD Ortsgruppe Ulm beteiligte sich auch an der Kundgebung. Das aktuelle Flugblatt vom 14.3.2011 wurde von Teilnehmern gerne genommen.
Der Protest wird weitergehen ...
da waren sich die Veranstalter und viele Teilnehmer einig. Das Aktionsbündnis veranstaltet am Freitag, 17.00 Uhr, auf dem Münsterplatz eine Kundgebung mit anschließender Demonstration.
Wichtige Argumente für die sofortige Stilllegung aller AKWs
Atomausstieg jetzt, Aktionsbündnis Region Ulm/Neu-Ulm
Aktuelle Informationen über die verschiedenen Aktivitäten in ganz Deutschland http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima.html
aktuelle Information in rf-news
Flugblatt der MLPD vom 12.3.2011
Flugblatt der MLPD vom 14.3.2011


