Presseerklärung der MLPD Ulm zur Situation bei Iveco Ulm

Die internationale Finanzkrise hat inzwischen eine Weltwirtschaftskrise ausgelöst, die jetzt auch IVECO erreicht hat. Diese internationale Weltwirtschaftskrise wird alles bisher erlebte in den Schatten stellen und hat ihren Tiefpunkt noch nicht erreicht. Wir werden mit dem Verschwinden ganzer Konzerne rechnen müssen.

 

Iveco-FahnenBei Fiat geht es nicht nur um die Frage, ob ein Standort geschlossen wird, sondern dort geht es um die Nutzfahrzeugsparte gesamt. Ein für das Superwahljahr 2009 äusserst brisantes Thema für die bürgerlichen Parteien!

Dies zeigt, dass der international agierende Kapitalismus nicht in der Lage ist, trotz Billionen schwerer Konjunkturpakete, seine Probleme in den Griff zu bekommen und längst durch eine sozialistische Gesellschaft abgelöst gehört.

Jetzt werden wieder die Verzichtsparolen für alle ausgepackt. Ein paar der Konzernherren gehen voran und verzichten auf einen Teil ihrer Millionen schweren Jahreseinkünfte und Bonizahlungen. Für die Angestellten der betroffenen Konzerne gibt es Kurzarbeit über viele Monate und Verzicht auf die eh schon zu niedrig ausgefallene Tariferhöhung. Hier geht es um Existenzen!

Die MLPD tritt für arbeitsplatzerhaltende und arbeitsplatzschaffende Maßnahmen auf Kosten der Profite ein:

statt Kurzarbeit: Kampf für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!

Wir brauchen eine Senkung des Rentenalters auf 60 Jahre für Männer und 55 Jahre für Frauen bei vollem Rentenausgleich, damit die Jugend eine Perspektive bekommt!

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