Nächste Runde in der Auseinandersetzung zwischen Joachim Struzyna und der RBA (Regionalbus Augsburg)

Joachim Struzyna, Busfahrer, wurde 2006 bei der RBA entlassen. Jetzt wurde seiner Beschwerde durch das Bundesarbeitsgericht stattgegeben, d.h. das Landesarbeitsgericht München muss den Fall nochmal behandeln. Ein grosser Erfolg, dank der breiten Unterstützung.
Nächste Runde in der Auseinandersetzung zwischen Joachim Struzyna und der RBA (Regionalbus Augsburg)

Zahlreiche Menschen unterschrieben für die Wiedereinstellung von Joachim Struzyna

Joachim wurde vor 2 Jahren gekündigt, ohne Begründung. Beim Prozess wurde die Begründung dann nachgeschoben. Die Kündigung sei verhaltensbedingt, ausgesprochen da Joachim gegenüber den Vorgesetzten respektlos sei und auch einem Kollegen Schläge angedroht haben soll. Der Hintergrund war aber, dass sich Joachim für die Gründung eines Standortbetriebsrats eingesetzt hatte und sich öffentlich gegen die Privatisierung des Nahverkehrs im Ulmer Raum ausgesprochen hatte. Das Landesarbeitsgericht in München hatte im März 2007 die Kündigung als unwirksam erklärt, allerdings dem Auflöseantrag der RBA rückwirkend zum Kündigungstermin zugestimmt. Grund war, dass der Solidaritätskreis dies öffentlich bekannt gemacht hat und viel Zustimmung erfahren hat. Dass diese Arbeit allerdings herhalten muss, um einem Kollegen die Existenzgrundlage zu entziehen, empfinden wir als weitere Ungerechtigkeit. Gerade die Stärke der Arbeiter, nämlich die Solidarität soll herhalten, um jemanden abzustrafen.

Dagegen hat Joachim beim Bundesarbeitsgericht Beschwerde eingelegt. Dieser Beschwerde wurde nun stattgegeben und den Fall zurück an das LAG München verwiesen. Dies ist ein weiterer Erfolg.

Der Termin ist am 24. Januar 2008 um 12 Uhr in München vor dem Landesarbeitsgericht, Winzererstraße 104. Fahrmöglichkeiten ab Ulm: Treffpunkt, PLUS, Söflingerstrasse (Weststadt) am 24.1.2008 um 8.30 Uhr.

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