Kündigungen von Leiharbeitern bei IVECO müssen vom Tisch
Mit einem Pinselstrich werden hier Existenzen vernichtet und da macht es keinen Unterschied, ob festangestellt, befristet oder Leiharbeiter. Die Belegschaften in unterschiedliche Beschäftigungsgruppen aufzuspalten, wird bewusst als Methode der Spaltung von den Konzernen eingesetzt.
Mit einer Arbeitslosenquote von 3,2 % in Ulm soll eine erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik der Regierung suggeriert werden. Kritisch hinterfragt werden muß, welche Art Arbeitsplätze jedoch geschaffen werden, v.a. im Niedriglohnbereich, Leiharbeitsplätze, 1 €-Jobs. Damit kann niemand eine Familie ernähren.
Um das vorhandene Arbeitsvolumen auf soviel wie möglich Schultern zu verteilen, ist eine weitere Arbeitszeitverkürzung notwendig. Die Forderung nach der 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich weist in die richtige Richtung. Auch bei IVECO müsste keiner entlassen werden, wenn die Arbeitszeit verkürzt und v.a. die gestiegene Produktivität berücksichtigt werden würde.


